Lieblingsbücher im Frauencafé vom 28.September 2017

1) Tanja hat „The Circle“ von Dave Eggers gelesen, der eine Google-artige Geschäftswelt schildert. Begeistern, beklemmend, 800 Seiten (KiWi-Verlag) die Tanja toll fand. Die gerade angelaufene Verfilmung fand Tanja dagegen zu flach und eindimensional. Also besser das Buch lesen als den Film gucken.

2) Tanja liebt das Kochbuch „1 Brühe - 100 Suppen“, Linda Doeser, Parragon-Verlag und empfiehlt es allen, die gern Suppen mögen.

3) Tanja hat noch etwas schön bebildertes Kulinarisches: "Die Stadt kocht - Das Berlin-Kochbuch“ von Florian Bolk und Eva-Maria Hilker, Le-Schicken-Verlag Berlin, 19,50 Euro

4) Und für die veganen Freunde empfiehlt Tanja von Nadine Horn und Jörg Mayer „Über 100 unkomplizierte Rezepte für jeden Tag - vegan kann jeder“, Neun Zehn-Verlag.

5) Ingeborg hat auch großes Gepäck dabei und empfiehlt als erstes Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, „Weltbeben - Leben im Zeitalter der Überforderung“ (Knaus-Verlag), eine Betrachtung der aktuellen Situation der Gesellschaft. Steingarts Schlussfolgerung, dass man einander mehr Respekt entgegenbringen müsse, begeistert Ingeborg.

6) Ingeborg ist auf dem neuesten Stand und hat das gerade erschienene Buch von Ijoma Mangold, Literaturchef der ZEIT, gelesen: „Das deutsche Krokodil - Meine Geschichte“, Rowohlt-Verlag. Mangold hat seinen nigerianischen Vater erst spät kennengelernt - eine spannende und gut geschriebene Autobiographie.

7) „Heilen mit der Kraft der Natur“ von Prof. Dr. Andreas Michalsen, Insel-Verlag, hat Ingeborg mit MBSR in Kontakt gebracht - mindfulness based stress reduction. Sie hat gleich einen Kurs mitgemacht und erstaunt festgestellt, dass der Kursleiter schon lange ihr Nachbar ist. War trotzdem wunderbar und damit ist Ingeborg so relaxed, dass die nächste Empfehlung fast zwangsläufig ist:

8) „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ von Alexandra Reinwarft, mvg-Verlag, die gute Empfehlungen für Unabhängigkeit und Lockerheit gibt und damit Ingeborg aus dem Herzen spricht.

9) Moni hat dagegen das Kontrastprogramm, Tilmann Lahme „Die Manns - Geschichte einer Familie“ (S. Fischer Verlage). Der Dichterfürst und seine umfangreiche Familie, intellektuell, immer geldbedürftig, begabt und schwierig, zwischen Europa und Kalifornien hin- und hergerissen. Moni hat das Buch verschlungen und kann es nur empfehlen

10) Ursula hat ins englische Regal gegriffen und empfiehlt Jane Gardams Trilogie im Hanser-Verlag „Ein untadeliger Mann,“ „Eine treue Frau“ und „Letzte Freundschaften“. Es ist die Geschichte des Sir Edward Feathers, Anwalt der britischen Krone in HongKong und London. Die Romanfigur, seine Ehefrau, seine Freunde und Feinde sind fiktiv, geschildert von einer Autorin, die erst mit achtzig loslegte und ein bezauberndes Werk geschaffen hat. Das reine Lesevergnügen mit vielen Einblicken in die britische Seele und genialen Blicken auf die gleichen Personen in immer neuen überraschenden Perspektiven.